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KRÄUTER sind bewährte Hausmittel!

Trinken Sie sich gesund!
Beliebte Kräutertees und ihre Wirkung

  • Baldrian: beruhigt und hilft gegen Schlafstörungen
  • Brennnessel: appetitanregend, blutreinigend und harntreibend
  • Brombeere: gegen Durchfall, Fieber und Erkältungen
  • Fenchel: bei Blähungen, Bronchitis und Husten
  • Hagebutte: spendet Vit. C, gegen Bronchitis und Erkältungen
  • Holunder: wärmt, blutreinigend und harntreibend
  • Hopfen: bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden
  • Johanniskraut: stimmungsaufhellend, ausgleichend
  • Kamille: entzündungshemmend, krampflösend, fördert Wundheilung
  • Lindenblüten: helfen gegen Fieber und Grippe
  • Malve / Käsepappel: bei Bronchitis und Entzündungen im Mund- und Rachenraum
  • Melisse: beruhigend und entkrampft die Nerven und Verdauung
  • Pfefferminze: gegen Übelkeit, Appetitlosigkeit und Blähungen
  • Salbei: bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum und gegen Verdauungsstörungen

Empfehlung von unserer "Kräuterhexe" Ingrid Kleindienst-John für die
richtige Aufbewahrung von Kräutertees:
"G
rundsätzlich sollte Tee nur in Porzellandosen oder auch Glasdosen (dunkel) oder in gut schließenden Kartons aufbewahrt werden, egal um welchen es sich handelt. Man kann aber eine Blechdose dann verwenden, wenn man den Tee im Papiersackerl lässt und mit dem Sackerl in die Dose gibt.
Ich heb meine selbstgetrockneten Kräutertees in Papiersackerln auf; und diese sind in einer Schachtel geordnet. Die anderen Tees sind in Keramik- und Porzellandosen."

Gewürze für das Gehirn - Fitness für das Gehirn
Kubeben führen zu einer fröhlichen Gemütslage, machen scharfsinnig und steigern die geistige Schaffenskraft.
Bertram bereitet einen klaren Verstand und mindert die Verschleimung im Kopf.
Süßholz macht den Sinn mild und erhellt die Augen.
Zimt "Ein Mensch, dem der Kopf schwer und stumpf ist, esse Zimtpulver oft mit einem Bissen Brot. Es löst die schädlichen Säfte auf."
Muskatnuss hat große Wärme, öffnet das Herz, reinigt den Sinn und bringt einen guten Verstand.

Küchenkräuter 
Bärlauch: verdauungsfördernd, wirkt belebend
Borretsch: schleimlösend, erhöht Adrenalinausstoß
Dill: verdauungsfördernd, beruhigend
Fenchel: gegen Völlegefühl, krampflösend
Kerbel: harntreibend, appetitanregend
Knoblauch: gegen Arteriosklerose, Krebs, Infektionskrankheiten, Bluthochdruck
Kresse: blutreinigend, schleimlösend, fiebersenkend, abwehrsteigernd
Kümmel: verdauungsfördernd, appetitanregend
Lavendel: gegen Depressionen und Angstzustände, vertreibt üble Gerüche aus dem Kleiderschrank
Löwenzahn: verdauungsfördernd, blutdrucksenkend, harntreibend, blutreinigend
Petersilie: harntreibend, krampflösend
Sauerampfer: harntreibend, krampflösend
Schnittlauch: schleimlösend, harntreibend, gegen Infektionen
 

Nützliche Heilkräuter von ARNIKA bis ZIMT

Arnika: wirkt gegen Entzündungen, hilft bei Wundheilung und Schwellungen

Basilikum: gilt im Ayurveda als sattwisch: es öffnet das Herz und klärt den Geist. Wirkt beruhigend, nervenstärkend, krampflösend für Magen und Darm. Als Tee zubereitet, verleiht Basilikum geistige Klarheit, macht munter und ist zudem gut bei Erkältungen, denn es senkt das Fieber.

Echinacea: hilft bei Wundheilung. Sie stärkt das Immunsystem und wirkt antibakteriell.

Fenchelsamen: Der Geschmack von Fenchelsamen ist süß, etwas herb und leicht scharf. Fenchelkraut fördert die Menstruation und die Milchbildung stillender Mütter. Fenchelsamen stärken die Verdauungskraft und beruhigen den Darm. Empfehlung: bei Übergewicht sollte man einmal am Tag einen Teelöffel Fenchelsamen essen. Über den Verdauungstrakt werden Hormone freigesetzt, die den Fettabbau fördern.

Wunderdroge GALGANT
(Quelle: Helmut Posch: Was ist Hildegard Medizin)
Galgant gehört zu den Ingwerpflanzen, aber ja nicht mit Ingwer zu verwechseln! In vielen Hildegard Rezepten findet man den Galgant als herzwirksamen Bestandteil. Galgant hilft bei Schwindel, Schwäche, Schmerz, gegen Koliken, gegen Viruserkrankungen und auch gegen Rückenschmerzen.
Koliken: Galganttabletten. Viruserkrankungen: Galganttabletten auflösen, mit Himbeersaft vermischen = ausgezeichnetes Fiebergetränk. Rückenschmerzen, Verspannungen: Galgant mit Wein mischen und oft warm trinken.
Für die gesunde Küche: Galgantgulasch: Wenn man Galgantpulver statt Pfeffer in das Gulasch gibt, bekommt die Speise eine gesunde Schärfe und die Müdigkeit bleibt nach dem Essen aus.

Galgant für das Herz
Das Erstaunliche dabei ist nur, dass die offizielle Medizin überhaupt keine Ahnung hat, welche Heilkraft gegen Herzbeschwerden in Galgant steckt. Die Angaben Hildegards sind denkbar einfach: "Wer im Herzen Schmerzen empfindet, esse sogleich eine hinreichende Menge Galgant und es wird besser"
Galgant hilft bei Schwindel, Schwäche und Schmerz. Wenn diese drei irgendwie mit dem Herzen zusammenhängen, dann ist Galgant das rechte Mittel. Nicht alle Herzschmerzen sprechen auf Galgant an und vor allem: Galgant ist kein Heilmittel, sondern ein Hilfsmittel gegen anfallsartige Zustände, die mit dem Herzen zusammenhängen, wie z. b. Herz-Schwäche, Herz-Schwindel, Herz-Schmerz.

Galgant gegen Koliken: Man hat sich den Magen verdorben. Es tut sich etwas in der Magengrube. Nun kann eine Gallenkolik daraus werden oder ein Herzanfall. Hier helfen Galgant-Tabletten und weder das eine oder andere tritt ein.

Galgant gegen Rückenschmerzen:
"Wem Rücken oder Weichen durch Unsäfte schmerzen, walle Galgant in Wein und trinke ihn oft warm und der Schmerz weicht." Hildegard v. Bingen
Mit dem Galgantwein lassen sich Rücken- und Lendenschmerzen gut beheben. Er nützt auch bei Verspannungen wie etwa beim Hexenschuss, wenn man mehrmals täglich 1/8 l Galgantwein gut warm trinkt. Der Wein ist scharf und feurig. Man kommt richtig ins Schwitzen. Ängstliche Gemüter fragen oft, ob man sich mit Galgant nicht auch schaden könne, weil er so scharf ist. Keine Angst, Galgant kann gar nicht schaden. Hildegard v. Bingen: "Galgant ist durchaus war. In ihm ist keine Kälte, sondern Kraft!"

Galgantgulasch
Wenn Sie Galgantpulver statt Pfeffer in das Gulasch geben, bekommt die Speise eine gesunder Schärfe und wird dadurch gesünder. Es bleibt auch die Müdigkeit nach dem Essen aus. 
Wenn es ein Lebenselixier oder einen "Lebensverlängerer" gibt, muss er Galgant enthalten. In keiner Küche sollte Galgant fehlen!
Galganthonig: Müdigkeit, Schwindel, Schwäche, Gallenkolik, Herzschmerzen
Galgantkügelchen: milde Galgant-(Herz-)Wirkung, Kräftigung (Kreislaufschwäche)
Galganttabletten: rasch wirkendes Herzmittel bei einsetzenden Schwindel, Schwäche oder Schmerzen des Herzens, Angina-pectoris-Anfall und Herzanfall, Virusfieber.

Gelber Enzian wird empfohlen bei allen Magen-, Leber und Gallebeschwerden.

Ginkgo - empfohlen bei altersbedingten Gefäßablagerungen, schlechter Blutzirkulation, altersbedingter Vergesslichkeit.

Ginseng - bei altersbedingten Schwächezuständen, Leistungsabfall und zur Fitness im Alter.

Hafer - bei Schlaflosigkeit, nervöser Unruhe (speziell in den Wechseljahren), leichten Störungen des zentralen und vegetativen Nervensystems, Unruhe bei Kindern.

Hirtentäschel - bei Neigung zu schnellem Nasenbluten, allgemeinen Beschwerden in den Wechseljahren, Menstruationsbeschwerden spez. bei Jugendlichen, schwacher Darmtätigkeit, leichten Blutdruckschwankungen.

Ingwer gehört zu den Stammgewürzen in der ayurvedischen Küche. Die ätherischen Öle regen die Galle an, senken den Cholesterinspiegel, fördern die Fettverdauung sowie den Kreislauf und wirken aphrodisierend. Außerdem schützt er vor Herzinfarkt, senkt Bluthochdruck, regt die Verdauung an und unterstützt die Ausleitung von Giftstoffen über den Darm. Die Wurzel wirkt gegen Übelkeit und Brechreiz. Ingwer enthält viele ätherische Öle und Scharfstoffe, die krampflindernd wirken und die Wärmenerven im Magen stimulieren. Tee: 1 1/2 Teelöffel Ingwerwurzel mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen. Dann in kleinen Schlucken trinken.

Johanniskraut - bei Kreislauf- und Gemütsbeschwerden, nervöser Unruhe, Schlafstörungen, leichter depressiver Stimmungslage. Johanniskraut

Königskerze - bei akuten und chronischen Gelenksentzündungen, rheumatischen Beschwerden, neuralgischen Beschwerden.

Kürbis wird empfohlen bei Prostatabeschwerden (wie Entzündung und Schwellung), Beschwerden und Entzündungen der männlichen Harnwege und Blase.

Mariendistel - empfohlen bei Leber- und Gallenbeschwerden, Neigung zur Gries- und Steinbildung.

Melisse - bei Nervosität, Abgespanntheit, Stress im Berufs- und Schulleben, Erregungszuständen bedingt durch Ärger, nervösen Herzbeschwerden, Herzklopfen und Schwindelgefühl.

Mistel - bei Venenbeschwerden, Krampfadern, schlechter Blutzirkulation, Schwellung der Beine durch langes Stehen, rheumatischen Beschwerden.

Petersilie (Petroselinum sativum)
Die Alten Griechen betrachteten Petersilie als Unglückspflanze und als Symbol für den Tod: Sie benutzten es deshalb bei Begräbnissen. Bei den Römern war Petersilie sehr beliebt. Ein Kranz aus Petersilie sollte gegen Trunkenheit helfen. Sie benutzten das Kraut auch schon in den Küchen. 
Petersilie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Die Pflanze, wie sie beinahe in jedem Küchengarten in Europa zu finden ist, ist daraus hervorgekommen. Im Mittelalter stand Petersilie als Teufelskraut zu Buche, man glaubte, das Verpflanzen der Pflanze würde mit Sicherheit zum Tode führen.
Die Petersilie ist reich an Vit. C + A + B, Jod und Eisen. Das Kraut fördert die Verdauung und hilft bei Völlegefühl. Zusammen mit Topfen (1 EL Petersilie auf 3 EL Topfen) ist sie sehr besänftigend für müde Haut. Petersilie kann als Aroma und Geschmacksverstärker in diversen Gerichten gebraucht werden: Gemüse, Saucen, Suppen, Braten und Fisch. Haben Sie ein Bericht mit viel Zwiebeln oder Knoblach gegessen, nehmen Sie etwas Petersilie zu sich und der unangenehme Geruch ist verschwunden! Es gibt verschiedene Sorten Petersilie: Schnittpetersilie, mooskrause Petersilie. Sie können die Samen im Frühjahr in das Gartenbeet oder in Töpfen aussäen. Pflanzen Sie Petersilie niemals zwei Jahre hintereinander auf denselben Platz, die Pflanze verschwindet dann.

Quendel: nicht mit Thymian zu verwechseln. Quendel ist sein Artverwandter und wird auch Feldthymian bezeichnet. "Fleisch oder Gemüse gekocht mit Quendel, und das Fleisch des Körpers wird innerlich geheilt und gereinigt" (Hl. Hildegard v. Bingen). Bei Hautunreinheiten und Hautleiden sollte Quendelpulver in den Speisen ständig mitgekocht werden. Quendel ist auch Gehirnnahrung: "Wenn das Gehirn schwach und gleichsam leer ist, pulverisiere Quendel und misch dieses Pulver mit Wasser und Semmelmehl und esse die daraus gefertigten Plätzchen und dein Gehirn bessert sich" (Hl. Hildegard v. Bingen). Ein Knabbergebäck auch für Manager!. -  Wir finden Quendel auf Magerwiesen, sonnigen Böschungen und in höher gelegenen Lagen 
(Quelle: Was ist Hildegard Medizin, Helmut Posch). 

Ringelblume:  
hilft bei Wundheilung, bei verschiedenen Hauterkrankungen, entzündungshemmend, desinfizierend. Als Salbe ist sie zur Heilung wunder Babypopos geeignet, als Tee getrunken lindert sie Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden. Wegen ihrer Haut pflegenden Wirkung wird sie auch von der Kosmetikindustrie seit vielen Jahren geschätzt.
Tipp für den Garten: Pflanzt man Ringelblumen zwischen Rosen und Karotten, werden diese angeblich kräftiger und vor Schädlingsbefall geschützt.
 

Rosmarin: aktiviert die Hirntätigkeit, fördert klares Denken und vertieft die Herzqualität. Rosmarin wirkt unterstützend bei niedrigem Blutdruck, rheumatischen Beschwerden und hilft auch bei Erschöpfungszuständen, fördert die Durchblutung. Rosmarin verträgt sich gut mit italienischen Kräutern (Salbei, Thymian, Estragon) und passt gut zu Auberginen, Salaten, Zucchinis und auch Bratkartoffeln

Rosskastanie: stärkt die Venenwände, fördert die Durchblutung und wirkt gegen Schwellungen, Krampfadern, Rhema, Gicht und müden, schweren Beinen

Salbei: wurde schon bei den Römern als Allheilmittel angepriesen. Die alten Mönche im Mittelalter nannten Salbei auch Friedenskraut, denn es hilft die Sinne zu beherrschen. Salbei hat eine stark entzündungshemmende Wirkung - Anwendung bei Hals- und Zahnfleischentzündungen. Zum Würzen und als Heilkraut werden die Blätter verwendet. Sie enthalten Gerbstoffe und ätherisches kampferartiges Öl, Bitterstoffe und Harze. 

Salbei stärkt das Gedächtnis!
Britische Neurowissenschaftler bestätigen, was Jahrhunderte altes Kräuterwissen bereits überliefert: Salbei verbessert die Gedächtnisleistung. Die Wissenschaftler von der Northumbria University in Newcastle studierten bis ins 16. Jhdt. zurückreichende Texte, die Tee und Tinkturen aus Salbei unter anderem eine förderliche Wirkung auf das Gedächtnis zuschreiben. Frühere Studien hatten kaum Belege für diese Behauptung erbracht. Möglicherweise hatten diese Arbeiten jedoch den rasch eintretenden und wieder abklingenden Effekt, übersehen, vermuten die Forscher. Ihre Versuche mit gesunden Erwachsenen bestätigen diese Vermutung. Die Teilnehmer, die Kapseln mit dem Ölextrakt des Spanischen Salbeis (Salvia lavandulifolia) erhielten, schnitten über einen Zeitraum von ein bis sechs Stunden nach der Einnahme bei verschiedenen Gedächtnistests deutlich besser ab als jene, die ein Placebo bekommen hatten. Zwar müssten weiter Studien zur Langzeitwirkung von Salbei durchgeführt werden, doch könnte das Kraut neue Wege zur Behandlung der Alzheimerschen Krankheit und anderer Erkrankungen öffnen.
(Visionen 6/2003)

 

Schöllkraut

Das Schöllkraut mit seinem gelbem Saft ist nach der Signaturenlehre als eine Heilpflanze bei Gelbsucht angeführt. Schon Dioskurides empfahl das Schöllkraut bei Gelbsucht, ebenso Paracelsus und Hieronymus Bock. 
 

Mittlerweile haben wissenschaftliche Untersuchungen stattgefunden und bewiesen, dass das Schöllkraut ein wertvolles Lebermittel ist und auch bei Gelbsucht wirksam. Heute wird Schöllkraut von Ärzten auch mitverwendet bei Leberschwellungen, Gallenstauungen, Galllensteinkolliken, aber auch bei chronischem Rheuma, bei Gicht und bei Nierenwassersucht.
Inhaltsstoffe: mind. 0,6 % Gesamtalkaloide, hauptsächlich Chelidonin, sowie Berberin, dazu Flavonoide, etwas ätherisches Öl, Carotinoide, proteolytische Enzyme, ein herzwirksames Prinzip.
Anwendung: Tee im Aufguss, 5 Min. ziehen lassen; Tinktur (3 x täglich 10 Tropfen); Fertigpräparate, meist in Kombination mit anderen Pflanzenauszügen.

Heilwirkung: Das Hauptalkaloid Chelidonin besitzt eine leicht schmerzstillende sowie zentral beruhigende Wirkung. Es ist krampflösend mit direkter Wirkung auf die glatte Muskulatur, also den Magen-Darm-Gallenblasenbereich. Dem Berberin wird eine gallentreibende Wirkung zugesprochen. Man kann also sagen, Schöllkrauttee wirkt krampflösend auf die Gallenwege und gleichzeitig gallenflüssigkeitsanregend. 

Anmerkung: Da Schöllkrautanwendungen rezeptpflichtig sind, erübrigt sich der Hinweis, dass die Anwendung einer alkaloidhältigen Pflanze unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden sollte. Die Wirkstoffe im Schöllkraut bauen sich bei der Lagerung der Droge sehr schnell ab, es ist also empfehlenswert, auf fertige Präparate mit standardisiertem Wirkstoffgehalt zurückzugreifen. Vorsicht bei hohem Blutdruck, da das herzwirksame Prinzip im Schöllkraut den Blutdruck heben kann.
In der Selbstmedikation ist mit Schöllkraut äußerste Vorsicht geboten, da die Wurzeln Gift enthalten, und auch der Milchsaft ist giftig. Tee darf nur in schwacher Dosis getrunken werden, und das nur in Abstimmung mit dem Arzt.

Die Heilpflanze hat aber so viele gute Eigenschaften, dass man in der äußerlichen Anwendung nicht darauf verzichten sollte: Kompressen bei Magenkrämpfen oder Hand- und Fußbäder bei Rheumatismus, Arthritis und Zellulitis.

Das Schöllkraut gegen Warzen: Mit dem frischen dunkelgelben Milchsaft kann das Zellwachstum der Warzen gehemmt werden. Warzen mit dem frischen Saft täglich bestreichen und nach einiger Zeit verschwinden sie - ohne Schmerzen und ohne Narben.

Das Schöllkraut wächst an Zäunen, Wegrändern und an Mauern. Die Pflanze ist ausdauernd und wird bis zu 50 cm hoch. Der Stängel ist stielrund, aufrecht und verzweigt. Die Blätter sind gefiedert, unten blau und oben dunkelgrün. Die Blüten sind orangengelb und stehen in lockeren Dolden. Blütezeit: Mai bis Oktober.
Gesammelt werden im Mai das frische Kraut und vom August bis Oktober die frische Wurzel. Wegen des giftigen Saftes sollten Handschuhe getragen werden. Das Kraut schnell trocknen und vor Licht geschützt aufbewahren. Lagerzeit höchstens ein halbes Jahr, dann wird die Droge wirkungslos.

Zur äußeren Anwendung eignet sich am besten der Absud, eine halbe Handvoll Kraut und Wurzeln auf einen Liter Wasser, für Hand- und Fußbäder dieselbe Menge Kraut auf einen Liter Wasser.

Weißdorn - bei Herz- und Kreislaufbeschwerden, leicht schwankendem Blutdruck, Schwindel- und Schwächeanfällen im Alter, allgemein belebend.

Wermut - bei Magen-, Darm- und Gallebeschwerden (hier sind vor allem die Bitterstoffe zu nennen, die für eine vermehrte Verdauungssaftbildung sorgen), Krämpfen des Verdauungstraktes, Blähungen, Verstopfung, Darmträgheit, Appetitlosigkeit.Bei Gallensteinbeschwerden kann mit Wermut-Tee, schluckweise getrunken, einer Kolik vorgebeugt werden.
Bei maßvoller Verwendung kann der Organismus durchaus von den wertvollen Heilkräften dieser Pflanze profitieren. Übermäßiger und allzu langer Gebrauch aber kann zu epilepsieähnlichen Zuständen führen. Dies gilt in erster Linie für alkoholische Zubereitungen.
Die Eigenschaften dieser Pflanze sind seit sehr langen Zeiten bekannt. Man rühmt an ihr vor allem ihre appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung, doch ist auch ihr regulierender Einfluss bei Monatsblutungen bedeutsam. Wermut ist fiebersenkend, anregend für die Lebertätigkeit und ein Wurmmittel.
Zu den Befindlichkeitsstörungen im Magen- und Darmbereich, aber auch im Bezug auf Gallenbeschwerden sind vor allem die  Dadurch können diese Beschwerden meist relativ rasch gebessert werden. Hier hilft vor allem Wermut-Tee.
Wermut kann auch in Form von Gewürz bzw. Gewürzsalz fette Speisen bekö
mmlicher machen (ebenso wie Beifuss, Artemisia vulgaris, der „Bruder“ des Wermuts).

Zimt: ist besonders wohltuend für Menschen mit labiler Gesundheit. Er kräftigt bei Schwächezuständen und regt den Kreislauf an. Zimt wirkt blutreinigend, vermehrt die weißen Blutkörperchen (wichtig für die Immunabwehr) und fördert die Gedächtniskraft. Des weiteren reguliert Zimt eine zu starke Menstruation und ist gut bei Durchfall. Zimt hat fiebersenkende und harntreibende Wirkung, beruhigt das Gemüt, erzeugt positive Gedanken. Zimt als Tee: 1 Teelöffel Zimtpulver in einer heißen Tasse Wasser auflösen.

Quellen: Heilpflanzen - die Kräfte der Natur selber nutzen. Peter Schmidsberger.
Kräuter-Heilkunde von Miriam Wiegele


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