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Die Vielfalt der Pflanzenöle und deren jeweiliger Ölsäureanteil
(Ölsäure = ungesättigte Fettsäure)

Argan-Öl
wird aus den Kernen des Arganbaumes (Eisenholzbaum) auf sehr komplizierte Weise gewonnen. Es ist leicht rötlich und hat einen walnussähnlichen Geschmack. Das Öl ist medizinisch sehr wertvoll, da es über 80 % ungesättigte Fettsäuren, Antioxidanzien, beachtliche Mengen Tocopherol, außerdem Querzetine und Myrizetine, Sterine (Schottenol, Spinasterol) enthält. 
Anwendungsgebiete: Haut- und Haarprobleme, Bindegewebsschwäche, Gelenkerkrankungen, Senkung des Krebsrisikos, Wechseljahre, Herz-Kreislauf-Beschwerden; Kosmetik, Küche.

Olivenöl
enthält Oleuropein (antioxidativ, gefäßerweiternd, krampflösend), Flavonoide (Luteolin, Apigenin); positive Wirkung auf Herz-Kreislauf-System, auf den Cholesterinspiegel sowie vor Krebs schützende Wirkung. Kaltgepresstes Olivenöl verwenden, Aroma: fruchtig, leicht bitter. Ölsäuregehalt:  bis zu 76 %.

Distelöl
enthält primär Linolsäure und wird aus den Samen der aus Vorder- und Mittelasien stammenden Färber-Distel (Saflor-Pflanze) gewonnen. Heute wird die Färber-Distel vor allen in Indien, Mexiko und Kaliforniern angebaut. Ölsäuregehalt: 8 - 21 % (vom gesamten Fettanteil).

Kürbiskernöl
Das grünliche, intensiv schmeckende Öl wird in Österreich, Ungarn und Südrussland lokal als Speiseöl verwendet. Kürbisse stammen aus den Tropen Amerikas. Ölsäuregehalt: 70 - 80 %.

Leinöl
Enthält im Unterschied zu vielen anderen Pflanzenölen primär Linolsäure. Wird aus Leinsamen hergestellt. Lein wurde schon vor 8000 Jahren von Sumerern und Ägyptern angebaut, ebenso in der Jungsteinzeit Mitteleuropas. Ölsäuregehalt: 10 - 22 %.

Maiskeimöl
enthält primär Linolsäure. Mais wurde zwischen Mexiko und Peru jahrtausendelang von Indianern kultiviert und kam kurz nach 1500 nach Europa, wurde aber erst im 17. Jhdt. häufiger angebaut. Ölsäuregehalt: 20 - 42 %.

Mandelöl
enthält primär Ölsäure (64 - 82 %). Starker Mandelduft.

Mohnöl
enthält primär Linolsäure. Der Mohn stammt aus Kleinasien. Das Mohnöl wird aus reifen Samen gewonnen. Ölsäuregehalt: 13 - 18 %.

Palmöl
Enthält vor allem Öl- und Palmitinsäure. Wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Die aus Afrika stammenden Ölpalmen werden in den Tropen weltweit angebaut. Ölsäuregehalt: 36 - 44 %.

Rapsöl
wurde ursprünglich wegen seines senfartigen Geschmacks zumeist nur als Lampenöl verwendet. Durch Züchtung heute weit gehend geruchs- und geschmacksfrei, enthält Öl- und Linolsäure (ähnlich wie Olivenöl, jedoch ohne dessen zahlreiche sekundäre Inhaltsstoffe). Ölsäuregehalt: 52 - 66 %.

Rhizinusöl
enthält primär Ricinolsäure (Hydroxy-Säure). Eignet sich nicht zum Konsum, da der minimale Unterschied der Molekülform gegenüber der Ölsäure eine stark abführende Wirkung auslöst. Wurde daher früher als Abführmittel verwendet sowie als Schmieröl für technische Anwendungen. Stammt aus den Samen der Rhizinuspflanze.

Sesamöl
enthält viel Linol- und Ölsäure (35 - 42 %) und die antioxidative Substanz Sesamol. Intensiver Geschmack. Sesam ist eine uralte Kulturpflanze aus Südasien. Der Spruch "Sesam, öffne dich!", der im Märchen "Ali Baba und die vierzig Räuber" eine Schatzkammer öffnet, hat seinen Ursprung vermutlich in der Mär, dass in den Samenkapseln Reichtümer schlummern.

Sojaöl
enthält primär Linolsäure. Wird aus de Sojabohne gepresst. Soja wurde schon vor Jahrtausenden in China angebaut, heute vorwiegend in den USA und Brasilien. Ölsäuregehalt: 17 - 26 %.

Sonnenblumenöl
enthält viel Linolsäure, aber auch Ölsäure (14 - 39 %). Wird aus Sonnenblumenkernen hergestellt. Die ersten Sonnenblumen wurden 1596 von Nordamerika nach Europa eingeführt. Erst 1830 kam ein russischer Bauer auf die Idee, aus dem Samen öl zu pressen.

Walnussöl
stammt aus den Nüssen des Wallnussbaums, dessen Heimat wahrscheinlich im Orient liegt. Von den Römern nach Germanien gebracht. Größere Bestände heute zum Beispiel in den USA, China, Türkei, Russland, Italien und auch in Österreich. Ölsäuregehalt: 14 - 21 %.

(Quelle: Profil Nr. 20/2005)


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